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Visuell-Räumliches und

Auditiv-Sequentielles Lernen

Die Mehrheit der Kinder lernen von der Geburt bis ca. zum 6.Altersjahr visuell. Sobald sie beginnen sich zu bewegen, beginnt sich die räumliche Wahrnehmung zu entwickeln. Sie fahren fort ihre Welt visuell und räumlich zu entdecken, bis sie mit der formalen Bildung beginnen. Haben sie mit der Schule begonnen, verarbeiten viele Kinder Informationen problemlos auditiv-sequentiell. Jedoch gibt es viele die weiterhin visuell-räumlich lernen.

Eine Studie aus den USA mit 750 Schülern der 4. bis 6.Klasse, sowohl aus städtischen als auch ländlichen Gegenden hat ergeben, dass 30% der Kinder ausschliesslich visuell-räumlich lernen, während weitere 30% eher visuell-räumlich lernen. Dies entspricht ca. 2/3 aller Schulkinder. Der Rest lernt hauptsächlich auditiv-sequentiell. Dies legt nahe, dass die Mehrheit der Kinder effizienter mit visuell-räumlichen Methoden lernen.

In den vergangenen Generationen wurde der Lehrstoff auditiv-sequentiell vermittelt, d.h. verbal. Zum Beispiel lernen die Kinder beim Rechnen zuerst die Zahlensymbole erkennen und dann die phonetische Bezeichnung. Auch dies geschieht sequentiell. Dieselbe Methode wird auch in den meisten anderen Fächern angewandt.

Die Frage muss erlaubt sein, weshalb die Schulpädagogik nach wie vor mehrheitlich auditiv-sequentiell lehrt, wenn die meisten Kinder visuell-räumlich lernen?

Kindern die in der Schule Lernprobleme haben, werden oft mit Lernschwächen diagnostiziert und manchmal auch medizinisch behandelt. Studien zeigen jedoch das viele dieser Kinder keine Lernschwächen haben, sondern ganz einfach anders lernen.

Einfach gesagt ist es nicht das Thema was in der Schule gelehrt wird, sondern wie wir lernen wahrzunehmen, zu begreifen und das Wissen anzuwenden welches einer Änderung bedarf.

Lernen und Denken durch auditiv-sequentielles Lernen ist nicht unpassend oder falsch. Nur ist diese Form für viele ungenügend. Kinder müssen beide Methoden erfahren um effizient zu lernen und ihr Potenzial zu erreichen.